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Was ist eine Milchzuckerunverträglichkeit?

Lisa war mit ihrer besten Freundin Julia im Kino. Im Anschluss haben es sich die beiden in einem lauschigen Eiscafé bequem gemacht und ein Spaghettieis gegessen. Plötzlich bekam Julia heftige Bauchschmerzen, ihr wurde übel und sie hatte das Gefühl sich übergeben zu müssen. So wie Lisa geht es vielen Menschen. Sie leiden an einer sogenannten Milchzuckerunverträglichkeit.

Warum fühlte sich Lisa plötzlich so schlecht?

Nach diesem Vorfall ging Lisa am nächsten Tag zum Arzt, der bei ihr eine Milchzuckerunverträglichkeit feststellte. Diese wird auch als Laktoseintoleranz bezeichnet. Milchzucker ist ein Zweifachzucker, der aus Glukose und Galaktose besteht, meinte der Arzt. Damit der Körper den Milchzucker verarbeiten kann, muss er ihn in diese zwei Bestandteile teilen, hieß es weiter. Das geschieht mit Hilfe des Enzyms Laktase, das bei Lisa fehlt. Der Körper kann den Milchzucker aus diesem Grund nicht verwerten und reagiert dementsprechend mit unangenehmen Symptomen.

Haben alle Menschen mit einer Milchzuckerunverträglichkeit die gleichen Symptome?

Die Symptome bei einer Milchzuckerunverträglichkeit betreffen bei den meisten Menschen mit einer Milchzuckerunverträglichkeit den Magen-Darm-Trakt. Allerdings muss nicht jeder Mensch mit einer Laktoseintoleranz die gleichen Symptome aufweisen wie Lisa. Besonders häufig sind:

  • Blähungen
  • Bauchschmerzen
  • Bauchkrämpfe
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen

Was muss Lisa nun beachten?

Da Lisa eine Milchzuckerunverträglichkeit hat, muss sie auf alle Produkte, die Milchzucker enthalten, verzichten. Hierzu zählen vor allem herkömmliche Milchprodukte. Milchzucker ist in tierischer Milch wie Schafsmilch, Kuhmilch und Ziegenmilch, aber auch in der Muttermilch enthalten. Darüber hinaus enthalten alle Produkte, die Milch enthalten, also zum Beispiel Joghurt, Käse, Buttermilch und Sahne Milchzucker.

Obwohl Lisa auf die oben genannten Lebensmittel verzichtet hat, verspürte sie neuerlich die Symptome einer Milchzuckerunverträglichkeit, denn sie wusste nicht, dass neben Milchprodukten auch viele andere Lebensmittel Milchzucker enthalten können. Dazu gehören:

  • Wurst
  • Trockengebäck
  • Müslimischungen
  • Salatsaucen
  • Fertiggerichte
  • Süßstoffe

Nicht nur die Lebensmittelindustrie macht sich Milchzucker als Hilfsstoff zunutze. Die Pharmaindustrie verarbeitet ihn in Medikamenten. Lisa muss also künftig darauf achten, dass ihre Medikamente und Lebensmittel frei von Milchzucker, also laktosefrei sind.

Kann Lisa nie wieder Eis essen?

Der Gedanke ist schon traurig. Der Arzt erklärt Lisa, dass sie nicht auf Milchprodukte verzichten muss, da es im Handel laktosefreie Milchprodukte gibt. Unter anderem auch Joghurt, Käse, Milch und Speiseeis. Außerdem empfehlt ihr, in der Apotheke nach Enzymtabletten zu fragen, die die fehlende Laktase in ihrem Körper ersetzen. Die meisten Eiscafés bieten kein laktosefreies Eis an. Wenn Lisa die Tabletten vor dem Eisessen einnimmt, kann sie nach dem nächsten Kinobesuch mit Julia in ein Eiscafé gehen, ohne Symptome befürchten zu müssen.

Wo sind laktosefreie Lebensmittel erhältlich?

Neben laktosefreien Milchprodukten gibt es noch viele weitere laktosefreie Lebensmittel. Obst und Gemüse ohne Zusätze, Honig, ungewürzter Fisch und ungewürztes Fleisch, Eier, Nüsse, Beeren und ähnliche Lebensmittel sind frei von Milchzucker.

Lisa mag keine laktosefreie Milch. Stattdessen greift sie zu Milchersatzgetränken aus Soja, Reis, Mandeln oder Hafer, die von Natur aus laktosefrei sind.

In unserem Onlineshop auf histavino.com finden Sie eine große Auswahl an laktosefreien Lebensmitteln sowie Lebensmitteln, die bei anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien geeignet sind.


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