wordpress_post_view

Welche Symptome hat man bei einer Laktoseintoleranz?

Die Laktoseintoleranz Symptome ähneln den Symptomen anderer Nahrungsmittelunverträglichkeiten und können auch bei verschiedenen Erkrankungen vorkommen. Aus diesem Grund ist es wichtig, beim Verdacht auf eine Laktoseintoleranz, einen Arzt zu konsultieren. Aber welche Symptome können bei einer Laktoseintoleranz auftreten und welche Lebensmittel darf man dann überhaupt noch essen?

Welche Laktoseintoleranz Symptome sind typisch?

Bei der Laktoseintoleranz handelt es sich um eine Milchzuckerunverträglichkeit. Die Betroffenen klagen kurze Zeit nachdem sie Lebensmittel die Laktose, also Milchzucker enthalten verzehrt haben, über verschiedene Laktoseintoleranz Symptome.

Milchprodukte sind besonders reich an Laktose. Hierzu zählen unter anderem Joghurt, Quark, Käse, Milchspeiseeis, Pudding und ähnliche Produkte. Es gibt jedoch auch Milchprodukte, die von Betroffenen mit einer Laktoseintoleranz gut vertragen werden.

Menschen, die an einer Milchzuckerunverträglichkeit leiden, fehlt das Enzym Laktase im Darm. Es ist möglich, dass das Enzym gänzlich fehlt oder nur in äußerst geringen Mengen produziert werden kann. Dies hat zur Folge, dass die Laktose nicht mehr oder nicht schnell genug abgebaut werden kann.

Daraus resultieren verschiedene Laktoseintoleranz Symptome die meist den Magen-Darm-Trakt betreffen. Hierzu zählen ein Blähbauch, Völlegefühle, Darmgeräusche, Erbrechen, Übelkeit, Durchfall oder Verstopfung, Bauchschmerzen bis hin zu Bauchkrämpfen und Blähungen, die oftmals als äußerst unangenehm und schmerzhaft erlebt werden.

Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Laktoseintoleranz zu leiden, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf und lassen Sie einen Laktoseintoleranz Test durchführen. Schließlich könnten die Beschwerden auch auf eine andere Lebensmittelunverträglichkeit wie die Zöliakie oder auf eine Erkrankung hinweisen.

Wie wird der Laktoseintoleranz Test durchgeführt?

Der Laktoseintoleranz Test kann unter anderem vom Hausarzt durchgeführt werden. In der Praxis finden zwei Tests Anwendung. Der H2-Atemtest und der Laktosetoleranz-Test.

Der H2-Atemtest ist ein Wasserstoffatemtest. Der Betroffene nimmt 50 Gramm Laktose in Wasser oder Tee aufgelöst ein. Das Enzym Laktase ist bei einer Laktoseintoleranz nur eingeschränkt oder gar nicht aktiv. Der Dünndarm kann die Laktose aufgrund des fehlenden Enzyms nicht mehr verarbeiten, wodurch die Laktoseintoleranz Symptome auftreten.

Wenn die Laktase nur gering aktiv ist, wird die Laktose im Dickdarm verarbeitet. Dabei entstehen verschiedene Gase wie der gasförmige Wasserstoff H2. H2 wird über das Blut in die Lunge geleitet und dort wieder abgeatmet. Mit Hilfe des Atemtests ist es somit möglich, herauszufinden, ob eine Laktoseintoleranz vorliegt.

Beim Laktosetoleranztest wird überprüft, ob der Darm Laktose gegenüber tolerant ist, sie also verarbeiten kann. In diesem Fall nimmt der Patient ebenfalls Laktose ein. Im Anschluss wird ein Blutzuckertest durchgeführt. Wenn der Blutzuckerspiegel nach der Laktoseeinnahme nicht ansteigt, deutet dies auf eine Laktoseintoleranz hin.

Die richtige Ernährung bei Laktoseintoleranz

Bei einer Laktoseintoleranz sollte man auf herkömmliche Milchprodukte verzichten. Eine sehr gute Alternative sind laktosefreie Milchprodukte. Neben laktosefreier Milch gibt es unter anderem auch Joghurts, Käsesorten und ähnliche Produkte, die frei von Laktose sind. In unserem Onlineshop auf https://histavino.com finden Sie Lebensmittel die bei Allergien oder einer Laktoseintoleranz geeignet sind. Mit laktosefreien Milchprodukten können Sie auch Ihren Calciumbedarf decken.

Wenn Sie keine Laktoseintoleranz Symptome provozieren wollen, aber nicht auf herkömmliche Milchprodukte wir Ihr Lieblingsspeiseeis verzichten wollen, können Sie Enzymtabletten einnehmen, die Ihrem Körper bzw. dem Darm die nötige Konzentration an Laktase zur Verstoffwechslung der Laktose liefern.

Die Enzymmenge wird in Food Chemical Codex oder kurz FCC angegeben. Pro fünf Gramm Milchzucker sollten Sie vor dem Essen 1000 FCC einnehmen.
Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Tabletten leider nicht. Deshalb lohnt es sich eher nach laktosefreien Produkten Ausschau zu halten, die langfristig gesehen natürlich günstiger sind, als die Tabletten.

Milchprodukte, die trotz Laktose gut vertragen werden

Es gibt verschiedene Milchprodukte, die trotz einer Laktoseintoleranz gut vertragen werden. Die Laktosekonzentration ist in einigen Lebensmitteln sehr niedrig. Wie gut sie vertragen werden ist jedoch abhängig vom Menschen. Produkte mit einem Laktosegehalt von maximal 0,1 Gramm Laktose pro 100 Gramm Lebensmittel dürfen als 'laktosefrei' bezeichnet werden. Viele Menschen mit einer Laktoseintoleranz vertragen Lebensmittel mit einem Gehalt von bis zu 1 Gramm Laktose pro 100 Gramm Lebensmittel problemlos.

So werden zum Beispiel langgereifte Käsesorten wie Parmesan, Butterschmalz, Butterreinfett, Camembert, Butter, Brie, Feta, Mozzarella und Bitterschokolade meistens sehr gut vertragen.

Lebensmittel mit einem bis fünf Gramm Laktose pro 100 Gramm Lebensmittel haben einen mittleren Laktosegehalt, der ebenfalls oft noch gut verträglich sind. Dies ist jedoch von Fall zu Fall unterschiedlich. Lebensmittel mit mittlerem Laktosegehalt sind Nuss-Nugat-Creme, Mascarpone, Sauerrahm, Sahne, Topfen, Joghurt, Hüttenkäse und Buttermilch.

Stop! Finger weg!
Folgende Lebensmittel sollten Sie aufgrund ihres hohen Laktosegehalts meiden, wenn Sie keine Laktoseintoleranz Symptome provozieren möchten oder zuvor eine Enzymtablette einnehmen. Zu diesen Lebensmitteln zählen herkömmliche Milch, Eiscreme, Schmelzkäse, Magermilchpulver, Molkepulver, Kondensmilch und Milchschokolade.


Kommentar verfassen
Erhalten Sie 10% Rabatt auf Ihren ersten Kauf
Abonnieren Sie den Newsletter und schicken Sie das Formular ab
369 abonnieren
Coupon: