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Wenn es im Magen gärt und Bauchweh das Leben zur Hölle macht.

Die Laktose (Milchzucker) wird im Dünndarm durch das körpereigene Enzym Laktase bei den laktosetoleranten Menschen in die kleineren Zucker Galaktose und Glukose gespalten. Wird dieses Enzym nicht in ausreichenden Mengen oder gar nicht hergestellt, dann wird von einer Laktoseintoleranz gesprochen. Dabei wandert die Laktose dann ungespalten in den Dickdarm, wo er von den Darmbakterien vergoren wird und Gase wie Kohlendioxid, Methan und Wasserstoff entstehen. Diese Gase können mit Hilfe von einem Atemtest, der als Goldstandard zur Diagnose einer Laktoseintoleranz gilt, bestimmt werden.

Nur ein Drittel der Erwachsenen weltweit können Milchzucker in größeren Mengen verdauen. In vielen Gegenden Asiens und Afrikas sind fast alle Erwachsenen laktoseintolerant. Auch bei den Europäern und den Nordamerikaner wird erst seit rund 7500 Jahren aufgrund einer Genveränderung vom Organismus eine größere Menge von Laktase hergestellt. Weltweit besitzen nur gesunde Säuglinge das Enzym, denn ansonsten wären sie nicht in der Lage, die Muttermilch zu verdauen.

Eine völlige Laktoseintoleranz ist äußerst selten.

Die Formen der Milchzuckerunverträglichkeit, bei denen die Betroffenen überhaupt keine Laktose verdauen können, ist äußerst selten. Doch ist das der Fall, dann ist das nur mit einer strikten Diät in den Griff zu bekommen.

Doch es werden auch Produkte angeboten, die selbst den Menschen mit einer durchschnittlichen Laktoseintoleranz stets Probleme machen. Eine gute Alternative ist für Milchliebhaber die laktosefreie Milch. Die normale Kuhmilch enthält mit 4,8 Gramm Laktose in 100 ml relativ viel Milchzucker, aber ist wichtig für die Ernährung, denn sie stellt einen guten Kalziumlieferanten dar und enthält zudem Vitamin D. Auf histavino.com werden viele weitere Informationen rund um die Laktoseintoleranz zur Verfügung gestellt und es gibt zudem auch Tipps, rund um die richtige Ernährung.

Die Diagnose

In der Regel stellt ein Arzt die Diagnose der Laktoseintoleranz, in dem Moment, wo der Betroffene ihn aufgrund seiner „Verdauungsprobleme“ aufsucht. Dabei wird nicht nur eine körperliche Untersuchung durchgeführt, sondern es findet auch ein Ausschluss anderer Erkrankungen statt sowie ein H2-Atemtest, ein Bluttest, eine Biopsie der Dünndarmschleimhaut oder auch ein Gentest statt um die Diagnose abzusichern bzw. zu 100 % zu bestätigen.

Doch es gibt auch die Möglichkeit einen Selbsttest zu Hause durchzuführen. Werden nach dem Verzehr von Milch oder Milchprodukten Symptome einer Laktoseintoleranz bemerkt, dann kann zunächst ein Selbsttest zu Hause durchgeführt werden.

Diättest und Selbstbelastungstest

Wird ein Diättest oder Selbstbelastungstest durchgeführt, dann sollte für eine Zeit von circa zwei Wochen auf laktosehaltige Produkte verzichtet werden. Das bedeutet, dass komplett auf Milch und Milchprodukte verzichtet wird und zudem sollten auch darauf geachtet werden, dass keine Speisen verzehrt werden, die Laktose (Milchzucker) enthalten. Häufig ist Laktose auch in anderen Lebensmitteln wie Wurst oder Fertigprodukten enthalten, eben da, wo sie nicht vermutetet, werden. Wenn bereits nach kurzer Zeit keine Beschwerden bemerkt werden, dann ist die Diagnose einer Laktoseunverträglichkeit sehr wahrscheinlich.

Im Anschluss daran kann dann noch ein Expositionstest gemacht werden – Laktosebelastungstest. Dafür wird nach Beendigung des Diättests eine größere Menge an Laktose – zwischen 50 und 100 g – in einem Glas Wasser aufgelöst und getrunken. Erhältlich ist der Milchzucker dafür in den Reformhäusern, Apotheken und Drogerien. Sollten innerhalb der nächsten Stunden die typischen Beschwerden aufregen – siehe https://www.histavino.com/- dann ist eine Laktoseintoleranz wahrscheinlich. Aber dabei handelt es sich nicht um eine eindeutige Diagnose, da nur eine unvollständige Intoleranz vorhanden ist. Daher ist es wichtig, die Diagnose im Anschluss noch einmal von einem Arzt stellen zu lassen.

Besteht der Verdacht, unter einer Laktoseintoleranz zu leiden, dann sollte das dem Hausarzt mitgeteilt werden. Dieser wird dann eine entsprechende Überweisung zu einem Facharzt ausstellen (Internist oder Gastroenterologe), damit die entsprechenden Tests durchgeführt werden können.


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