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Die 4 häufigsten Nahrungsmittel-Intoleranzen im Überblick

Es gibt viele verschiedene Nahrungsmittel -Intoleranzen, Zöliakie und Histamin-Intoleranz sind nur zwei davon. Zu den häufigsten zählen außerdem Laktose-Intoleranz und Fruktose-Intoleranz.

Wenn der Bauch rebelliert, kann das verschiedene Ursachen haben

Wenn es im Magen rumort und der Bauch kneift, kann das ganz verschiedene Ursachen haben. Oft sind diese harmlos und vergehen schnell wieder. Verdorbene Lebensmittel, Medikamente aber auch psychische Belastungen und Stress, können zu Blähungen, Krämpfen, Durchfall oder Verstopfungen führen. Handelt es sich jedoch nicht nur um eine wenige Tage andauernde Unpässlichkeit, sollten Sie unbedingt Ihren Arzt aufsuchen.  Möglicherweise leiden Sie an einer Nahrungsmittelintoleranz. Wir geben Ihnen nachfolgend einen kurzen Überblick über die vier häufigsten Unverträglichkeiten.

Zöliakie

Werden die Schleimhäute des Dünndarms vom Eiweiß Gluten angegriffen, können nicht mehr ausreichend Verdauungsenzyme gebildet werden. In der Folge kommt es zu Gewichtsverlust, Durchfällen, Magenkrämpfen sowie starker Müdigkeit. Um diese Krankheit zu diagnostizieren, wird Ihr Arzt verschiedene Untersuchungen wie Bluttests und Magenspiegelung durchführen. Leider gibt es keine Medikamente gegen Zöliakie, sodass nach dem heutigen Stand der Medizin nur der Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel hilft.

Histamin-Intoleranz

Der Körper braucht Histamin für verschiedene Funktionen, wie beispielsweise der Produktion von Magensäure und zur Anregung vom Herz-Kreislauf-System. Er bildet es selber, bekommt es aber auch mit diversen Lebensmitteln zugeführt. Patienten, welche Histamin aus der Nahrung nicht abbauen können, fehlt das nötige Enzym, was in einem Bluttest nachgewiesen werden kann.  Sie können nach dem Verzehr von histaminhaltiger Nahrung an Hautproblemen, Migräne, plötzlichem Schnupfen, Blähungen und Durchfall leiden. Nur eine Ernährungsumstellung schafft zuverlässige Abhilfe.

Fruktose-Intoleranz

Kann der Fruchtzucker aus der Nahrung nicht komplett in den Dünndarm übernommen werden, kommt es zu schmerzhaften Bauchkrämpfen, Durchfall und Blähungen. Viele Menschen bringen diese Beschwerden zuerst einmal nicht mit dem Genuss von Obst mit hohem Fruchtzuckeranteil in Verbindung. Schließlich gilt Obst allgemein als sehr gesund. Ist die Diagnose gestellt, heißt das nicht, strikt auf Früchte zu verzichten, sondern auf jene Sorten zurückzugreifen, die viel Traubenzucker und wenig Fruchtzucker enthalten. Geeignet sind zum Beispiel Bananen, Mandarinen oder Ananas.

Laktose-Intoleranz

Unverträglichkeit von Laktose (Milchzucker) tritt vor allem in unseren Breitengraden und in Skandinavien sehr häufig auf. Grund dafür ist, dass hier vielen Menschen das Enzym Laktase fehlt: Der Körper bildet davon nicht ausreichend und kann deshalb den Milchzucker im Dünndarm nicht spalten. Somit gelang die Laktose direkt in den Dickdarm, wo sie vergoren wird. Die Folgen sind bekannt, es kommt zu Bauchkrämpfen, Blähungen und Durchfall. Um die Laktose zu diagnostizieren, wird der Arzt einen Atem- oder Speicheltext durchführen. Wurde bei Ihnen eine Laktose-Intoleranz festgestellt, sollten Sie Kuhmilch und daraus hergestellte Produkte vermeiden. Mitunter werden auch Margarine, Wurst oder Backwaren schlecht vertragen. Inzwischen lassen sich in vielen Supermärkten und Reformhäusern laktosefreie Produkte finden. Außerdem gibt es Kautabletten, die dem Körper das Enzym Laktase zuführen.


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