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Hautprobleme durch Histaminintoleranz

Eine Histaminintoleranz kann verschiedene unangenehme Symptome hervorrufen. Häufig klagen die Betroffenen über Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Was viele nicht wissen ist, dass sich die Histaminunverträglichkeit auch auf die Haut auswirken kann. Viele Betroffene glauben zunächst, dass sie an einem Ausschlag leiden, der schnell wieder vorübergeht. Aber was ist, wenn dieser vermeintliche Ausschlag immer wieder auftritt und scheinbar nicht mehr verschwinden will? Daran könnte eine Histaminintoleranz Schuld haben.

Histamin kann diverse Beschwerden verursachen

Histamin ist ein biogenes Amin. Wenn Sie an einer Histaminintoleranz leiden, kann ihr Körper dieses Gewebshormon nur eingeschränkt oder gar nicht abbauen. Dadurch können verschiedene Beschwerden hervorgerufen werden wie

  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Blähbauch
  • Blähungen
  • Bauchkrämpfe
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Reizungen der Schleimhäute
  • Niesreiz
  • Fließschnupfen
  • Hitzewallungen
  • Herzrasen

Hierbei handelt es sich um besonders häufige Symptome. Bei einer Histaminunverträglichkeit können jedoch auch Reizungen auf der Haut auftreten. Hierzu zählen

  • Rötungen (Flush)
  • Nesselsucht
  • Juckreiz
  • trockene Haut
  • Quaddeln

Die Histaminintoleranz ist eine Stoffwechselstörung

Die Histaminunverträglichkeit ist eine Stoffwechselstörung, die besonders häufig bei Frauen im Alter zwischen 35 und 40 Jahren auftritt. Häufig sind Frauen in diesem Alter nicht nur von Verdauungsstörungen betroffen, sondern auch von Problemen mit der Haut, wie die Nesselsucht. Die Nesselsucht zeigt sich in Form von Rötungen, die sehr stark jucken und Quaddeln bilden. Typisch für eine Histaminintoleranz sind neben den bereits genannten Symptomen auch Schwindel und Atembeschwerden. Die Histaminintoleranz Symptome können sogar zu Panikattacken oder Depressionen führen.

Die Nesselsucht wird häufig durch Histaminintoleranz hervorgerufen

Wenn Sie im Internet das Stichwort Histaminintoleranz Symptome Haut suchen, werden Sie besonders häufig auf die Nesselsucht treffen. Diese wird häufig durch eine Histaminintoleranz hervorgerufen. Für die Entstehung einer Nesselsucht gibt es jedoch noch andere Gründe wie das Tragen von zu enger Kleidung oder übermäßiger Stress. Die Nesselsucht ist oftmals auch ein Symptom von psychischen Erkrankungen wie Angststörungen, Burnout oder Depressionen.

Was tun, wenn die Haut streikt?

Wenn Sie Histaminintoleranz Symptome auf Ihrer Haut feststellen, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Ausschläge oder Hautreizungen können viele unterschiedliche Ursachen haben. So könnte unter anderem eine Allergie gegen Waschmittel, Weichspüler, Lebensmittel oder Medikamente vorliegen.

Wenn die Hautreizungen auf eine Histaminunverträglichkeit zurückzuführen sind, sollten Sie konsequent auf histaminhaltige Lebensmittel verzichten. Sollten Sie doch einmal von Hautreizungen betroffen sein, weil Sie versehentlich ein Lebensmittel verzehrt haben, das Sie nicht vertragen, können Sie Abhilfe durch Cremes schaffen, die den Juckreiz lindern. Kokosöl ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, um die Rötungen und den Juckreiz bei einer Nesselsucht zu lindern.

Im Anschluss sollten Sie zwingend auf histaminhaltige Lebensmittel wie abgepacktes Fleisch, Fisch und Käse verzichten. Kaufen Sie lieber fangfrischen Fisch und frisches Fleisch vom Metzger. Dieses sollten Sie möglichst zügig verarbeiten. Denn je länger Lebensmittel gelagert werden, desto mehr Histamin bilden sie. Lebensmittel und Backwaren, die Hefe enthalten, sollten Sie ebenso meiden wie Alkohol. Auf ein gutes Glas Wein müssen Sie jedoch nicht verzichten, wenn Sie zu histamingeprüftem Wein greifen.

Fazit: Die Histaminintoleranz kann Hautprobleme auslösen. Wenn dies geschieht, ist es wichtig, dass Sie sich von einem Arzt untersuchen lassen, da die Hautreizungen auch durch eine Allergie ausgelöst worden sein könnten. Wenn eine Histaminintoleranz diagnostiziert wurde, sollten Sie konsequent auf histaminhaltige Lebensmittel verzichten. Gegen Hautreizungen können Sie Juckreiz lindernde Cremes oder alternativ Kokosöl verwenden. Ihre Ernährung müssen Sie dennoch umstellen.

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