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Nahrungsmittelunverträglichkeiten nehmen zu

Immer mehr Menschen leiden an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Besonders häufig kommt dabei die Histaminintoleranz vor, die oft auch als Histamin-Allergie bezeichnet wird. Allerdings handelt es sich bei dieser Nahrungsmittelunverträglichkeit genau genommen nicht um eine Allergie. Nur etwa 2 Prozent aller Menschen leiden an einer 'echten' Nahrungsmittelallergie. Dabei handelt es sich häufig um sogenannte Kreuzallergien in Verbindung mit Birken-, Beifuß- oder Ragweed-Pollen.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten kommen mit 50 bis 80 Prozent hingegen sehr häufig vor. Viele Menschen glauben, dass sie an einer Allergie leiden, weil eine Nahrungsmittelunverträglichkeit meist ähnliche Symptome hervorruft.

Was ist der Unterschied zwischen einer Nahrungsmittelintoleranz und einer Allergie?

Wenn ein Lebensmittel nicht vertragen wird, spricht man von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -intoleranz. Der Körper kann bestimmte Inhaltsstoffe aus der Nahrung also nicht verstoffwechseln, was zu allergieähnlichen Beschwerden führt. Bei der Histamin Allergie bzw. Histaminintoleranz kann das in Lebensmitteln enthaltene Histamin nicht abgebaut oder nicht schnell genug abgebaut werden, wodurch Symptome wie Herzrasen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen, Reizungen der Schleimhäute, Atembeschwerden und ähnliche Symptome hervorgerufen werden.

Gibt es eine Histamin Allergie?

Betroffene glauben häufig an einer Histamin Allergie zu leiden. Im Grunde genommen handelt es sich jedoch um eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Bei einer echten Nahrungsmittelallergie reagiert das Immunsystem empfindlich gegen bestimmte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln. Eine Allergie gegen Lebensmittel ist sehr selten und tritt meist bei Kindern bis zum sechsten Lebensjahr auf. Nur etwa 2 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen.

Lebensmittelintoleranzen kommen bei 50 bis 80 Prozent vor. Hier sind unter anderem die Histamin-, Gluten- und Laktoseintoleranz zu nennen. Auf histavino.com finden Sie eine umfassende Lebensmittelliste von Lebensmitteln, die Histamin enthalten können. In der Lebensmittelliste ist außerdem verzeichnet, welche Nahrungsmittel Sie bedenkenlos verzehren können, obwohl diese Histamin enthalten.

Viele Kinder, die eine Allergie gegen Lebensmittel entwickelt haben, verlieren diese manchmal im Erwachsenenalter.

Wie entsteht eine Lebensmittelallergie?

Eine Allergie entsteht immer im Immunsystem. Das körpereigene Abwehrsystem schützt den Körper, indem es Fremdstoffe erkennt und abwehrt. Manche Menschen reagieren auf diese Stoffe empfindlich. Dadurch entsteht eine Allergie.

Bei einer Lebensmittelallergie glaubt das Immunsystem bei bestimmten Inhaltsstoffen, dass es sich um einen Fremdstoff handelt, der gefährlich sein könnte und schickt in diesem Fall Abwehrstoffe los. Die Zellen transportieren sehr große Mengen Antikörper des Typs IgE. Dadurch werden verschiedene Gewebshormone wie zum Beispiel Histamin freigesetzt.

Zwar gibt es grundsätzlich keine Histamin Allergie, allerdings ist das biogene Amin für viele allergische Reaktionen verantwortlich. Histamin kann beispielsweise zu Schwellungen, Hautrötungen, zu tränenden Augen, Fließschnupfen, Ausschlag, Juckreiz, Durchfall und ähnlichen Beschwerden führen. Darüber hinaus kann es Asthmaanfälle verursachen.

Was sollte man bei einer Nahrungsmittelallergie beachten?

Bei einer Nahrungsmittelallergie sollte man alle Lebensmittel, die Beschwerden verursachen, vermeiden. Bei einigen Lebensmitteln kann der allergieauslösende Stoff durch die Verarbeitung zerstört werden. So werden Obst- und Gemüsesorten, auch wenn man gegen sie allergisch ist, besser vertragen, wenn sie erhitzt wurden. Für Nüsse gilt dies leider nicht. Diese sind in jedem Fall zu meiden. Lassen Sie sich außerdem von einem Allergologen beraten.

Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit können Sie eine Lebensmittelliste erstellen, in der Sie festhalten, auf welche Lebensmittel Sie mit Beschwerden reagieren. Wenn Sie nicht wissen, welche Lebensmittel die Symptome verursachen, empfiehlt es sich ein Ernährungstagebuch zu führen, um Schritt für Schritt herausfinden zu können, welche Nahrungsmittel Beschwerden verursachen.


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