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Was hat Histamin mit Sport zu tun?

Eine Histaminintoleranz kann jeden Menschen treffen, unabhängig davon, ob er sportlich ist oder nicht. Beim Sport kann eine Histaminintoleranz zu verschiedenen Symptomen führen, die den Sport unter Umständen unmöglich machen. Verschiedene Sportarten können die Histaminausschüttung zudem ankurbeln. Auf Sport müssen Sie dennoch nicht verzichten.

Vermeiden Sie Stress!

Sport ist zwar gesund, ist für den Körper in gewisser Hinsicht jedoch auch Stress. Sie sollten, wenn Sie an einer Histaminunverträglichkeit leiden, dennoch Sport treiben und natürlich auf Ihre Ernährung achten. Sport kann Stresssymptome lindern. Sport kurbelt aber auch gleichzeitig die Histaminausschüttung an. Wenn Sie Sport treiben, sollten Sie zusätzlich ein Entspannungsverfahren wie das autogene Training oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobson erlernen. Das Entspannungsverfahren dient in diesem Fall sozusagen als Puffer, um den Stress, den Sport verursacht, zu lindern. Eine sehr gute Methode für diesen Zweck ist auch die Meditation. Körperliche Reize wie Sport sind gesund, aber in Hinsicht auf Histamin purer Stress. Es gibt jedoch auch Sportarten, bei denen kaum Histamin ausgeschüttet wird.

Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl

Sie müssen sich beim Sport nicht zu stark verausgaben, um fit zu bleiben oder zu werden. Wenn Sie an einer Histaminintoleranz leiden und sich gerade dafür entschieden haben, Sport zu treiben, sollten Sie sich für eine Sportart entscheiden, die Ihnen Spaß macht und sich nicht nur aus Zwang körperlich ertüchtigen wollen. Sie sollten sich nicht zum Sport zwingen müssen. Alles was Ihnen Spaß macht und gut tut, hilft Ihnen dabei, besser mit der Histaminintoleranz umzugehen.

Was verursacht Histamin beim Sport treiben?

Wenn Sie sich beim Sport überfordern, weil Sie glauben das viel auch viel hilft, führt dies zu einer erhöhten Histaminausschüttung. Erstes Anzeichen hierfür sind meist Hautrötungen. Auch nach dem Sport wird weiterhin für einen gewissen Zeitraum Histamin ausgeschüttet. Dies kann die typischen Symptome einer Histaminintoleranz zur Folge haben wie Herzrasen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Juckreiz bis hin zu Herzrasen und Erbrechen.

Bei Extremsportarten oder sobald zu viel Histamin ausgeschüttet wird, schüttet der Körper gleichzeitig Adrenalin aus. Adrenalin macht wach und es ist ein Antihistaminikum. Allerdings lässt Adrenalin den Blutdruck in die Höhe schießen, was unter anderem zu Herzrhytmusstörungen und Herzrasen führen kann. Ist der Histaminspiegel dauerhaft erhöht, breitet sich das biogene Amin in rasender Geschwindigkeit im Körper aus.

Welche Sportarten darf ich ausführen, wenn ich eine Histaminintoleranz habe?

Grundsätzlich können Sie alle Sportarten ausüben, die Ihnen Spaß machen. Sie sollten jedoch darauf achten, sich nicht zu überfordern. Wenn Sie bemerken, dass Ihnen eine bestimmte Sportart nicht gut tut, entscheiden Sie sich für eine andere. Besonders geeignet sind Sportarten, die Körper und Geist in Einklang bringen wie Yoga und Pilates. Geeigneter als joggen sind walken und schwimmen.

Bei einer Histaminintoleranz kommt es oftmals zu Herzrasen. Yoga kann durch spezielle Bewegungen und Atemübungen dabei helfen, aufkommendes Herzrasen oder Atembeschwerden schnell zu lindern. Sehr gut ist auch Krafttraining wie zum Beispiel Hanteltraining. Bei den genannten Sportarten kommt es zu keiner merklichen Histaminausschüttung.

Intensives Fitnesstraining sollte stets durch ein Entspannungsverfahren ergänzt werden. Bei Sportarten, die keinen Histaminanstieg im Blut verursachen, kann darauf verzichtet werden. Dennoch sollten Sie autogenes Training, Meditation oder die progressive Muskelentspannung testen. Entspannungsverfahren bringen nämlich nicht nur Körper und Seele in Einklang, sondern auch das Immunsystem. Dadurch lassen sich Symptome der Histaminintoleranz gezielt lindern.

Sport und Ernährung

Für ein gesundes Leben ist Bewegung und eine gute Ernährung wichtig. Insbesondere Sportler sollten auf eine ausgewogene Ernährung achten. Aber was darf man überhaupt noch essen, wenn man an einer Histaminunverträglichkeit leidet? Sie können noch sehr viele Lebensmittel essen. Es sind gar nicht so viel Lebensmittel auf die Sie verzichten müssen.

Wie viel Histamin ein Lebensmittel enthält, ist abhängig vom Reifegrad. Aus diesem Grund sollten sie auf Salami, Schinken und geräuchertes Fleisch verzichten. Fischkonserven wie Thunfisch aus Dosen und Meeresfrüchte sollten Sie meiden. Fangfrischer Fisch kann dabei in den meisten Fällen unbedenklich verzehrt werden. Auch auf Käse müssen Sie nicht zwangsläufig verzichten. Gereifte Käsesorten und laktosefreie Milch sind jedoch tabu.

Verschiedene Gemüse- und Obstsorten können die Histaminausschüttung begünstigen. Hierzu zählen Tomaten, Spinat, Auberginen, Avocados, Sauerkraut, eingelegtes Gemüse, Zitrusfrüchte, Bananen, Birnen, Kiwis, Papaya, Himbeeren, Erdbeeren, und rote Pflaumen. Außerdem sollten Sie auf Weizenprodukte, Bohnen und andere Hülsenfrüchte, Nüsse, Essige, Hefe, scharfe Gewürze und Pilze verzichten.

Die meisten Spirituosen führen ebenfalls zu einer starken Histaminausschüttung. Hierzu zählt insbesondere Rotwein. In unserem Onlineshop auf histavino.com finden Sie jedoch ausschließlich histamingeprüfte Produkte, darunter auch Rotwein und Essig. Histamingeprüfte Produkte sind histaminarm und somit im Allgemeinen bei einer Histaminintoleranz verträglicher als herkömmliche Produkte.

Mit dem richtigen Sport und einer guten Ernährung können Sie Ihre Histaminintoleranz in den Griff bekommen.


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