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Wie Darm und Histaminintoleranz zusammenhängen

Wer unter einer Histaminintoleranz leidet hat es nicht leicht. Ständig muss man aufpassen was man isst denn die Symptome die nach dem Verzehr verkehrter Speisen auftreten machen einem das Leben schwer. Bei einer Histaminintoleranz liegt das Problem darin, dass der Körper das ausgeschüttete Histamin nicht ordnungsgemäß abbauen kann. Neben anderen Enzymen ist dafür unter anderem Diaminoxidase, auch DAO genannt, zuständig. Dieses wollen wir uns einmal genauer ansehen. Gebildet wird es überwiegend im Darm.

Das Übel sitzt im Darm

Unser Darm ist ein wahres Wunderwerk der Technik und für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Hier wird die Nahrung abgebaut, in ihre einzelnen Bestandteile zerlegt und obendrein sitzt auch noch ein großer Teil unseres Immunsystems im Darm. In der heutigen Zeit wird unserem Darm und seiner Gesundheit kaum Beachtung geschenkt. Vor ein paar Generationen war dies noch völlig anders und bevor die klassische Schulmedizin mit ihren zahlreichen Medikamenten Einzug hielt war eine Darmreinigung so ziemlich das erste, was man bei einer Krankheit in Betracht zog. Nur weil wir nicht sehen können, was darin vor sich geht heißt es nicht, dass dieser nicht gepflegt werden soll. Vielen ist nicht bekannt, dass man ganz einfach herausfinden kann, wie es um den eigenen Darm bestellt ist. Das Zusammenspiel aus Bakterien von denen 500 bis 1000 verschiedene Arten unseren Darm besiedeln trägt maßgeblich zur Gesundheit bei.

Eine Stuhlprobe gibt Aufschluss

Mittels einer Stuhlprobe kann eine Fehlbesiedelung im Dickdarm herausgefunden werden und mit Gabe entsprechender Darmbakterien wieder hergestellt werden. Die Kosten für eine Stuhlprobe liegen je nach Labor zwischen 60 und 100 Euro und müssen meist selbst gezahlt werden.
Das Röhrchen mit der Stuhlprobe wird in ein Labor geschickt und dort eingehend untersucht. Der behandelnde Arzt oder Heilpraktiker bekommt anschließend den Befund und obendrein eine passende Medikation sowie Ernährungsvorschläge für den Patienten. Mit der Dosierung sollte vorsichtig begonnen werden denn nicht alle Medikamente werden von jedem gleich gut vertragen. Ob eine Behandlung Erfolg hat und noch dazu von Dauer ist muss jeder selbst herausfinden aber im Zusammenhang mit einer histaminarmen Ernährung ist es zumindest ein Ansatz, den man verfolgen kann.


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