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Wie wird eine Histamindiät durchgeführt?

Viele Menschen nehmen trotz aller Bemühungen nicht ab. Sie treiben Sport, ernähren sich gesund und fühlen sich trotzdem immer müde, schlapp und zu dick. Unabhängig davon, wie viele Bemühungen sie auf sich nehmen, sie verlieren einfach kein Gewicht. Und als wenn das nicht schon frustrierend genug wäre, können alle anderen im Umfeld scheinbar essen was sie wollen, ohne ein Gramm zuzunehmen und das, obwohl diese Menschen sich nicht einmal sonderlich gesund ernähren, geschweige denn Sport treiben. Es ist verständlich, wenn Sie in Erwägung ziehen aufzugeben, wenn doch alles nicht funktioniert. Aber das muss nicht so bleiben. Es liegt vermutlich nicht an Ihnen. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, dass Sie eine Lebensmittelunverträglichkeit haben könnten?

Warum Sie Ihr Gewicht nicht loswerden

Sie essen weder zu viel noch zu wenig. Sie treiben Sport, ernähren sich gesund und trotzdem weicht das Hüftgold einfach nicht von ihrer Seite. Sogar wenn Sie wenig essen, bleiben die Extrapfunde auf Ihren Hüften. Schuld daran könnte eine Histaminunverträglichkeit sein. Häufig neigen Menschen mit einer Histaminintoleranz zu Übergewicht. In diesem Fall kann Ihnen eine Histamindiät helfen. Keine Sorge, auf Genuss müssen Sie dabei nicht verzichten. Lediglich auf das biogene Amin Histamin.

Warum macht eine Histaminunverträglichkeit dick?

Vereinfacht ausgedrückt streikt bei der Histaminunverträglichkeit der Darm. Der Darm ist auch bekannt als der Sitz der Gesundheit. Er dient nicht nur zur Verarbeitung der aufgenommenen Nahrung, sondern er nimmt über die Schleimhaut auch alle wichtigen Nährstoffe auf. Durch die Histaminintoleranz gelingt dem Darm dies aber nur noch teilweise oder gar nicht mehr. Der Körper braucht aber bestimmte Nährstoffe, um gesund zu bleiben, sein Körpergewicht zu halten oder eben schlank werden zu können. Oftmals ist der Darm am Übergewicht schuld.

Welche Auswirkungen hat die Histaminunverträglichkeit auf den Körper?
Bei der Histaminintoleranz ist der Darm nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr dazu in der Lage, das Histamin abzubauen. Dies führt dazu, dass das biogene Amin zu lange im Darm verweilt, wodurch verschiedene Symptome ausgelöst werden können. Hierzu zählen unter anderem:

  • Übergewicht
  • Herzrasen
  • Hautrötungen
  • Juckreiz
  • Quaddeln
  • Nesselsucht
  • Kopfschmerzen
  • Atembeschwerden
  • Bauchschmerzen
  • Bauchkrämpfe
  • schmerzhafte Blähungen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Panikattacken
  • Depressionen

Viele der genannten Symptome treten für gewöhnlich wenige Minuten bis Stunden nach der Nahrungsaufnahme auf. Einige erst, wenn der Körper häufiger einem Histaminüberschuss ausgesetzt ist. Vielleicht erkennen Sie einige Symptome bei sich wieder. In diesem Fall ist eine Histamindiät ratsam.

Viele Lebensmittel sind histaminhaltig

Viele Lebensmittel enthalten Histamin. Menschen mit einer Histaminunverträglichkeit müssen zwingend eine Histamindiät einhalten. Der Grund dafür ist unter anderem, dass der Körper selbst Histamin herstellt. Bei dem biogenen Amin handelt es sich um einen Botenstoff, der ähnlich wirkt wie ein Hormon. Er wird zum Beispiel bei einer Allergie ausgeschüttet und sorgt dafür, dass die Schleimhäute anschwellen und man schlechter Luft bekommt, die Nase läuft, die Augen sich röten oder man einen Ausschlag bekommt. Histamin hat verschiedene wichtige Funktionen im Körper. Es reguliert zum Beispiel die Durchblutung, die Wasserverteilung im Körpergewebe usw. Menschen, die zu wenig trinken, klagen häufig über Kopfschmerzen. Dies liegt daran, dass der Histaminspiegel bei Personen, die zu wenig trinken deutlich höher ist.

Wie Sie sehen, haben Sie also immer ein wenig Histamin im Körper. Damit kann ihr Körper gut umgehen. Allerdings nehmen wir über die Nahrung zusätzliches Histamin auf, dass der Körper, wenn es ihm zu viel wird, nicht mehr richtig abbauen kann, wodurch es dann zu den genannten Beschwerden kommen kann.

Wie die Histamindiät bei Übergewicht helfen kann

Sollten Sie an einer Histaminintoleranz leiden, ist es besonders wichtig, dass Sie eine strikte Histamin Diät einhalten. Sie müssen also ausschließlich auf histaminhaltige Lebensmittel verzichten. Für Sie ergeben sich daraus verschiedene Vorteile, die Ihnen unter anderem auch beim Abnehmen helfen können. Hierzu zählen:

  • verschwinden der Histaminintoleranzsymptome
  • verbesserte Darmflora
  • bessere Möglichkeit abzunehmen

Durch eine verbesserte Darmflora wird es Ihnen leichter fallen an Gewicht abzunehmen. Wie Sie nun ja wissen, reguliert Histamin die Wasserverteilung im Körper. Wenn sich in ihrem Gewebe Wasser aufgrund von zu viel Histamin einlagert, macht sich dies auch auf der Waage bemerkbar. Zudem fühlen sich zu dick. Durch Wassereinlagerungen kann die Kleidung sich enger anfühlen. Darüber hinaus kann Histamin einen Blähbauch verursachen, der sie zusätzlich dicker erscheinen lässt. Gleichzeitig fühlen sie sich müde und schlapp, weil die Wassereinlagerungen das Herz-Kreislauf-System negativ beeinflussen. Ihr Herz muss zum Beispiel kräftiger und häufiger pumpen, um das Blut durch ihre Gefäße und den Organismus leiten zu können. Das verbraucht Energie und macht müde.

Auf welche Lebensmittel sollte ich während der Histamindiät verzichten?

Vielleicht sind Sie sich nicht sicher, ob Sie eine Histaminunverträglichkeit haben. In diesem Fall können Sie die Histamindiät für ein paar Wochen durchführen, um zu sehen, ob Sie sich besser fühlen oder nicht. Sollte bei Ihnen eine Histaminintoleranz diagnostiziert worden sein, müssen Sie die Histamindiät ein Leben lang einhalten. Auf folgende Lebensmittel sollten Sie verzichten:

  • lang gereifte Käsesorten
  • Sauerkraut
  • sauer eingelegtes Gemüse
  • Räucherwurst
  • Schinken
  • Fisch- und Fleischkonserven
  • Bier

Sie müssen nicht auf alles verzichten

Viele Lebensmittel, die Histamin enthalten, können Sie dennoch essen. Die Histaminkonzentration ist in den verschiedenen Nahrungsmitteln unterschiedlich hoch. Sie können auch Fisch, Fleisch und Käse essen. Achten Sie allerdings darauf, dass Sie die Lebensmittel so frisch wie möglich verzehren. Als Faustregel gilt immer, je länger ein Lebensmittel gelagert wurde, desto histaminhaltiger ist es. Das heißt, junge Käsesorten sind enthalten nur wenig oder gar kein Histamin.

Was sind Histaminliberatoren?

Die sogenannten Histaminliberatoren enthalten nur wenig bis gar kein Histamin. Allerdings sollten Sie von diesen Lebensmitteln dennoch Abstand halten, da diese die körpereigene Histaminproduktion ankurbeln können. Zu den Histaminliberatoren zählen:

  • Erdbeeren
  • Zitrusfrüchte
  • Schokolade
  • Kakao
  • Meeresfrüchte
  • Alkohol

Beim Alkohol gibt es allerdings Ausnahmen. Es gibt histamingeprüfte Spirituosen wie zum Beispiel Rotwein. Wie Sie sehen, müssen Sie also nicht auf alles verzichten. Nur ein wenig vorsichtiger bei der Auswahl Ihrer Lebensmittel sein.

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