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Histamin in Lebensmittel – was Sie dazu wissen sollten

Mit der Nahrung nehmen wir etwa 4 mg Histamin täglich zu uns. Bei Menschen, die eine Histaminintoleranz haben, reichen oft schon 15 – 50 µg – das sind gerade einmal 0,015 bis 0,030 mg – um die Symptome der Histaminintoleranz auszulösen. Es sind vor allem Lebensmittel, die lange gelagert haben oder stark gereift sind, die für eine hohe Zufuhr von Histamin zuständig sind. Über den Wert an Histamin in Lebensmitteln sollten Sie informiert sein. Im Internet gibt es auch zahlreiche Tabellen zu diesem Thema.

Was Sie über Lebensmittel wissen müssen

Vor einigen Lebensmitteln sollten Sie sich mit einer Histaminintoleranz hüten. So zum Beispiel vor Lebensmitteln, die durch Bakterien oder Hefekulturen entstanden sind. Dazu gehört Sauerkraut, Bier, Wein, Sekt, Käse und auch Salami. Beim Reifeprozess werden auch große Mengen Histamin in den Produkten gebildet, die sofort die Symptome hervorrufen können.

Auch bei einer nicht fachgerechten Lagerung von verschiedenen Lebensmitteln kann es zu einem Ansteigen des Histamingehaltes kommen. Beim Abbau der Aminosäure Histidin entsteht ein sehr hoher Histamingehalt. Diese Kriterien machen es so schwierig, bei Lebensmitteln einen genauen Wert für den Histamingehalt anzugeben. Dieser kann sich nämlich je nach Art und Dauer der Lagerung ändern.

Achtung bei diesen Lebensmitteln

Einige Lebensmittel sind bei einer Histaminintoleranz ungeeignet, da sie über einen hohen Histamingehalt verfügen. Nehmen Sie sich deshalb bei gepökelten, getrockneten, marinierten und geräucherten Produkten in acht. Verdorbene und schlecht gelagerte Lebensmittel sollten sowieso nicht auf Ihrem Plan stehen. Werfen Sie lieber einmal zu viel weg oder versuchen Sie immer frisch zu kaufen. Auch Meeresfrüchte und Muscheln, so verlockend sie auch sind, sind tabu bei einer Histaminintoleranz. Das Gleiche gilt für Käse, der lange gereift ist. Brot ist vor allem der Hefe wegen bei einer Histaminintoleranz nicht empfehlenswert. Und auch Kakao und Schokolade gehört nicht auf den Ernährungsplan bei einer Intoleranz.

Diese Lebensmittel sind richtig

Schauen Sie sich ruhig mal Tabellen im Internet an, in denen der Histamingehalt von Lebensmitteln aufgeführt ist. So erkennen Sie schnell, was erlaubt ist und wovon man lieber die Finger lässt. Setzen Sie auf frische Lebensmittel und kochen Sie selbst, denn gerade Fertigprodukte sind nicht geeignet. Frisches Fleisch, Fisch, Geflügel und Eier sind ebenso zulässig wie Äpfel, Melonen, Pflaumen und Pfirsiche. Auch wenn Bananen durchaus zu den histaminarmen Produkten gehören, sollten Sie eher auf heimische Sorten setzen. Der lange Transportweg kann sich ungünstig auswirken. Frisches Gemüse aus der Region können Sie fast immer ohne Bedenken verspeisen.

Wie schaut es mit Medikamenten aus?

Auch einige Medikamente können für einen steigenden Histaminwert sorgen. Verschiedene blutdrucksenkende Mittel, Antibiotika oder Schleimlöser sind dafür bekannt. Das bedeutet nicht, dass Sie auf die Medikamente verzichten sollten. Halten Sie aber Rücksprache mit Ihrem Arzt.


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