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Histamin in Lebensmitteln kann krank machen

In den meisten Lebensmitteln ist Histamin enthalten. In manchen Lebensmitteln ist viel Histamin enthalten und andere wiederum enthalten nur sehr wenig von diesem biogenen Amin und sind dadurch meist besser verträglich. Wenn Sie an einer Histaminunverträglichkeit leiden, müssen Sie bestimmt häufiger überlegen, was Sie überhaupt noch essen können, ohne Symptome zu provozieren. Häufig wird Menschen mit einer Histaminintoleranz angeraten, auf histaminhaltige Lebensmittel wie Käse, Wein und Fisch zu verzichten. Dies ist jedoch nicht immer ganz richtig.

Wie viel Histamin verträgt der Mensch?

Die meisten Betroffenen mit einer Histaminunverträglichkeit klagen erst über Beschwerden, wenn Sie Lebensmittel verzehrt haben, die einen Gehalt von über 2 mg Histamin pro Liter Getränk oder Lebensmittel aufweisen. Bis zu 2 mg werden für gewöhnlich gut vertragen. In unserem Onlineshop auf histavino.com finden Sie sogar Weine und andere histamingeprüfte Lebensmittel, die nur einen Bruchteil dieser Menge enthalten oder gänzlich histaminfrei sind.

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Der Reifegrad beeinflusst das Histamin in Lebensmitteln

Je frischer ein Lebensmittel ist, desto weniger Histamin enthält es. Fast jedes Lebensmittel enthält Histamin. So auch Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Weine und sogar Obst und Gemüse. Wenn Sie Fleisch essen möchten, sollten Sie niemals abgepackte Fleischwaren kaufen. Kaufen Sie lieber frisches Fleisch vom Metzger und verarbeiten Sie es sofort. Je länger ein Lebensmittel gelagert wird, desto mehr Histamin bildet es. Sie können auch Fisch essen. Hier gilt jedoch das gleiche wie bei Fleisch. Verzehren Sie ausschließlich frischen Fisch und greifen Sie nicht zu Konserven.

Histamin in Lebensmitteln entsteht vor allem dann, wenn die Lebensmittel falsch gelagert werden. Wenn Sie Lebensmittel aus dem Kühlschrank nehmen, verzehren Sie diese sofort. Stehen die Lebensmittel über einen längeren Zeitraum in der Wärme, bildet sich vermehrt Histamin im Lebensmittel. Fleisch- und Fischgerichte sollten Sie möglichst frisch verzehren und nicht wieder aufwärmen oder warmhalten, da sich dadurch der Histamingehalt im Lebensmittel drastisch erhöht.

Um Symptome zu vermeiden, sollten Sie Ihre Gerichte stets aus frischen unverarbeiteten oder möglichst gering verarbeiteten Lebensmitteln kochen. Sie können auch tiefgekühlte Gemüse verwenden. Diese sollten jedoch so schnell wie möglich aufgetaut, verarbeitet und verzehrt werden. Gekochte Gerichte sollten Sie nicht wieder einfrieren oder aufwärmen, da beim Kochen Histamin entstehen kann, das beim Einfrieren oder erneuten aufwärmen nicht verschwindet, sondern sich zusätzlich erhöht.

Vorsicht vor Histaminliberatoren!

Bei den sogenannten Histaminliberatoren handelt es sich um Lebensmittel, die von Natur aus einen geringen Histamingehalt aufweisen, aber die Freisetzung des körpereigenen Histamins fördern können. Zu diesen zählen unter anderem Lebensmittel wie Nüsse, Kiwi, Tomaten, Kakao, Schokolade, Schalentiere und Hülsenfrüchte sowie Orangen, Zitronen, Papaya, Erdbeeren, Ananas und Zitronen.

Alkohol ist ebenfalls ein Histaminliberator. Alkohol erhöht zudem die Durchlässigkeit der Darmwand, sodass das Histamin nach Alkoholgenuss noch schneller in den Körper aufgenommen wird. Dies gilt jedoch nicht für histamingeprüfte Weine. Diese werden auch von Personen mit einer Histaminintoleranz gut vertragen, ebenso wie Grappa und Whiskey. Der Histamingehalt in diesen Spirituosen ist derart gering, dass er keine Auswirkung auf den Körper hat.

Spirituosen, die warm getrunken werden, wie beispielsweise Glühwein, kohlensäurehaltige und gezuckerte Getränke werden von den meisten Menschen mit einer Histaminunverträglichkeit nicht vertragen.

Alkoholfreie Biere enthalten Histamin. Sie werden von einigen Betroffenen vertragen und von anderen wiederum nicht.

Darf ich Nüsse und Hülsenfrüchte essen?

Zu Beginn der Histaminintoleranz sollten Sie auf Nüsse und Hülsenfrüchte verzichten und diese langsam wieder in Ihren Ernährungsplan einführen, nachdem sich die Symptome gebessert haben. Der Verzehr von Nüssen und Hülsenfrüchten kann schließlich starke Blähungen zur Folge haben, die die Verdauungsstörungen bedingt durch die Histaminunverträglichkeit, verstärken können.

Welche Symptome hat man bei einer Histaminintoleranz?

Die Liste der Symptome bei einer Histaminunverträglichkeit ist lang. Sie reicht von Durchfall, über Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Herzrasen, Panikattacken, Depressionen, Hautrötungen, Gereiztheit, Müdigkeit, Blähungen, Bauchkrämpfen, Bauchschmerzen und ähnlichen. Histamin kann außerdem Reizungen der Schleimhäute wie Fließschnupfen oder gar Atembeschwerden verursachen. Es empfiehlt sich also dementsprechend auf histaminhaltige Lebensmittel zu verzichten.


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