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Histaminintoleranz und Einkaufen – das sollten Sie wissen

Wenn Sie unter einer Histaminintoleranz leiden, sollten Sie genau prüfen, was Sie vertragen und welche Lebensmittel Sie meiden müssen. Eine genaue Liste von Lebensmitteln, die Sie nicht essen dürfen, kann Ihnen niemand in die Hand geben, denn bei jedem Betroffenen können die unverträglichen Lebensmittel andere sein. Sie sollten sich aber unbedingt auf frische Lebensmittel einstellen.

Worauf Sie verzichten sollten und was Sie dürfen

Wichtigste Grundlage für Ihren Einkauf sind die eigenen Erfahrungen, die Sie mit einer Ausschlussdiät oder im Laufe der Zeit gewonnen haben. Auf jeden Fall sollten Sie möglichst frisch essen. Kaufen Sie also lieber einmal mehr ein, als auf eine lange Lagerwirtschaft zu setzen. Während der Lagerzeit können nämlich die auslösenden Stoffe in den Lebensmitteln entstehen. Bei vielen Obst- und Gemüsesorten ist es sogar besser, auf die Tiefkühltruhe zurückzugreifen. Lange Lagerzeiten bekommen Ihnen nicht.

Kochen Sie selbst

Wenn Sie es nicht bereits schon tun, dann verzichten Sie jetzt unbedingt auf Fertigprodukte. Kochen Sie lieber selber, denn nur so wissen Sie, was drin ist. Geschmacksverstärker, Farb- und Zusatzstoffe können der Auslöser sein und Histamin freisetzen. Auf alle Produkte mit den berühmt-berüchtigten E-Nummern und mit Geschmacksverstärker sollten Sie unbedingt verzichten. Kochen kann spannend sein und vielleicht besuchen Sie mal einen interessanten Kochkurs, der Ihre Fantasie anregt.

Wie hoch ist der Histamingehalt?

Es wäre sicher kein schlechter Gedanke, wenn auf dem Etikett von Lebensmitteln verzeichnet wäre, wie hoch der Histamingehalt ist. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, denn durch Lagerung und Temperatur, Bakterien und Lagerbedingungen kann sich der Gehalt verändern. Bestes Beispiel ist der Fisch, der fangfrisch für viele Betroffene mit einer Histaminintoleranz verträglich ist. Je länger der Fisch gelagert wird, desto mehr steigen der Histamingehalt und die Unverträglichkeit. Deshalb sollten Fisch, Fleisch und Käse unbedingt immer kühl gelagert werden. Dabei darf die Kühlkette nicht unterbrochen werden.

Kaufen Sie histaminarm!

Entscheiden Sie sich beim Einkauf immer für Lebensmittel, die über einen niedrigen Histamingehalt verfügen. Wenn Sie streng auf Ihre Ernährung achten und vorher genau getestet haben, was Sie vertragen, sollten die Symptome der Histaminintoleranz zurückgehen. Sorgen Sie auch in der Küche und beim Umgang mit Lebensmitteln für eine hohe Hygiene. Schneidebretter und Kochlöffel aus Holz sollten regelmäßig ausgetauscht werden, Essensreste müssen zeitnah entfernt werden und der Kühlschrank sowie die Regale sollten öfter einen Lappen sehen. Apropos Spüllappen, hier sammeln sich mit die meisten Bakterien in der Küche. Tauschen Sie diese regelmäßig aus.


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