wordpress_post_view

Trotz Histaminintoleranz Kaffee trinken? Geht das?

In Europa sind mehr als 7 Millionen Menschen von einer Histaminintoleranz betroffen. Die Histaminunverträglichkeit ist nicht angeboren und entwickelt sich erst im Laufe des Lebens. Sie kann in jedem Alter auftreten. Frauen ab 30 Jahren sind jedoch besonders häufig betroffen. Der Körper produziert auch selbst Histamin. Das biogene Amin wird zur Steuerung verschiedener Körperfunktionen benötigt. Darüber hinaus enthalten zahlreiche Lebensmittel Histamin. Dazu zählt unter anderem auch Kaffee. Aber darf man bei einer Histaminunverträglichkeit wirklich gar keinen Kaffee mehr trinken oder worauf muss man achten?

Histaminintoleranz - Welche Symptome löst eine Unverträglichkeit aus?

Der Körper produziert unter bestimmten Voraussetzungen Histamin. Bei einer Allergie sorgt das Histamin dafür, dass ein Hustenreiz entsteht oder die Nase läuft. Beim Sport sorgt das biogene Amin für den Anstieg des Blutdrucks, eine eventuell gerötete Haut und dafür das wir schwitzen, damit der Körper sich abkühlen kann, wenn es zu warm ist. Histamin ist also grundsätzlich wichtig für die Steuerung diverser Körperfunktionen. Allerdings nehmen wir über die Nahrung ebenfalls Histamin auf, was ein Problem werden kann.

 

Bei einem Überschuss an Histamin, kommt der Körper nicht mehr mit dem Abbau des Histamins zurecht. Dies geschieht sowohl bei Personen mit einer Histaminunverträglichkeit als auch bei Menschen, die nicht an dieser Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden. Dadurch können verschiedene unangenehme Symptome entstehen wie zum Beispiel:

  • Hautrötungen
  • Niesreiz
  • Reizungen der Schleimhäute
  • Durchfall
  • schmerzhafte Blähungen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schwindel
  • extreme Müdigkeit
  • Kopfschmerzen bis hin zur Migräne
  • Magenkrämpfe
  • Herzrasen

Die Liste der Symptome durch eine Histaminintoleranz ist lang und könnte noch fortgeführt werden. Wenn Sie nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel die genannten oder ähnliche Beschwerden bei sich beobachten, könnte dies ein Hinweis auf eine Histaminunverträglichkeit sein. Eine einzelne Tasse Kaffee könnte diese Symptome auslösen. Unter bestimmten Voraussetzungen müssen Sie aber nicht auf ihre tägliche Tasse Kaffee verzichten.

Was muss ich tun, um weiter Kaffee trinken zu dürfen?

Bei einer Histaminintoleranz ist der Körper je nach Ausprägung der Nahrungsmittelunverträglichkeit nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr dazu in der Lage, das Enzym Diaminoxidase zu produzieren. Dieses Enzym wird für den Histaminabbau benötigt. Kaffee blockiert die Diaminoxidase. Sie kann also, nachdem Sie eine Tasse Kaffee getrunken haben, ihre Arbeit nicht mehr verrichten und das Histamin nicht mehr abbauen.

Wenn Sie nun einen Histaminüberschuss haben, kann es zu den genannten Symptomen kommen. Allerdings ist nicht der Kaffee selbst an der Blockierung des Enzyms schuld, sondern das Koffein. Für Sie bedeutet das, dass sie zum Beispiel problemlos koffeinfreien Kaffee trinken können.

Dinkelkaffee – Ein besonderer Genuss

Eine Alternative zu herkömmlichem entkoffeiniertem Kaffee ist Dinkelkaffee. Dinkelkaffee vereint verschiedene Vorteile. Dieser Getreidekaffee ist unter anderem:

  • histaminarm
  • koffeinfrei
  • vegan
  • glutenfrei
  • sehr bekömmlich

Dadurch, dass der Dinkelkaffee histaminarm ist, ist er sehr gut als Kaffee bei einer Histaminintoleranz geeignet. Auch Personen mit einer Glutenunverträglichkeit können diesen Kaffee guten Gewissens genießen.

Hildegard von Bingen empfahl ihren Patienten Dinkelkaffee

Ob Dinkelkaffee wirklich eine gesundheitsfördernde Wirkung hat, muss jeder für sich selbst entscheiden. Hildegard von Bingen beschrieb Dinkel in der Vergangenheit allerdings als das beste Getreide. Bis heute empfehlen Heilpraktiker verschiedene Anwendungen, die auch Hildegard von Bingen empfahl. In alten Überlieferungen heißt es, dass Dinkel eine gute Durchblutung fördere und er hochwertiger und milder sei als alle anderen Getreidesorten. Darüber hinaus soll das Getreide fettend wirken, die Muskeln wachsen lassen, die Verdauung fördern, Glückshormone anlocken und für eine gute Blutbildung sorgen.

Warum ist Dinkelkaffee gesund?

Dinkel ist ein sehr bekömmliches Getreide, das von den meisten Menschen sehr gut vertragen wird und auch bei einer Histaminintoleranz erlaubt ist. Herkömmlicher, koffeinhaltiger Kaffee, kann zu einer Übersäuerung des Körpers führen. Dinkelkaffee hingegen ist ein basisches Produkt. Dinkelkaffee ist koffeinfrei und enthält keine Säure. Dies kommt unter anderem auch Menschen zu Gute, die an Sodbrennen leiden. Der Getreidekaffee soll zudem für Magen, Herz und Galle bekömmlich und gesund sein. Bei regelmäßigem Genuss von Dinkelkaffee, soll der Kaffee den Körper und die Sinne stärken.

Aber es gibt noch einen anderen Grund der für den Genuss des Getreideskaffees spricht. Das Heißgetränk schmeckt einfach sehr gut und kommt geschmacklich sehr nahe an herkömmlichen Kaffee heran.

In unserem Shop finden Sie weitere histamingeprüfte Lebensmittel


Kommentar verfassen
Erhalten Sie 10% Rabatt auf Ihren ersten Kauf
Abonnieren Sie den Newsletter und schicken Sie das Formular ab
2810 abonnieren
Coupon: