wordpress_post_view

Von der Diagnose bis zur Therapie – die drei Phasen einer Histaminintoleranz Diät

Wurde bei Ihnen eine Histaminintoleranz diagnostiziert, ist eine konsequente Ernährungsumstellung wichtig. Nur im symptomfreien Zustand können Sie erkennen, welche Lebensmittel Sie wirklich vertragen und welche Lebensmittel die Symptome auslösen. Der erste Schritt ist eine Eliminationsdiät, auf die ein Provokationstest und der Wiederaufbau einer umfassenden Ernährung folgt. So erkennen Sie, welche Lebensmittel Sie unbedingt meiden müssen, um die Symptome der Histaminintoleranz nicht auszulösen und sich wohlzufühlen.

Die Eliminationsdiät

Bei einer Eliminationsdiät schließen Sie alle Lebensmittel aus, die Symptome hervorrufen könnten. Essen und trinken Sie nur Lebensmittel, die Sie einwandfrei vertragen. Die Eliminationsdiät sollten Sie über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen durchführen. Alle Symptome sollten anschließend abgeklungen sein. Sollten Sie trotz einer strikten Eliminationsdiät nicht alle Symptome beseitigen können, kann eine Kartoffel-Reis-Diät den Erfolg bringen. Für maximal fünf bis sieben Tage dürfen Sie nur Reis, Kartoffeln, Wasser, Zucker und Salz zu sich nehmen. Eine längere Ernährung ist nicht angeraten. Im Anschluss sollten Sie aller zwei Tage ein neues Nahrungsmittel dazu nehmen und sich selbst beobachten. Tauchen Beschwerden wieder auf, ist das Lebensmittel nicht für Sie geeignet. Die Begleitung durch einen Arzt oder einen Ernährungsberater ist von Vorteil.

Der Provokationstest

In dieser Phase führen Sie auch Lebensmittel ein, die eindeutig unverträglich sind. Nach jedem Lebensmittel folgt eine Pause von ein bis zwei Tagen. Reagieren Sie auf die meisten Lebensmittel, können Sie sicher sein, eine Histaminintoleranz zu haben. Gleichzeitig können Sie feststellen, welche Lebensmittel für Sie verträglich sind. Schließlich müssen Sie nicht auf jede Speise, die einen hohen Histamingehalt hat, reagieren.

Der Provokationstest hat einen wichtigen Effekt. Nach der Eliminationsdiät, wenn es Ihnen gut geht und Sie ohne Symptome sind, will man meist nicht glauben, dass eine Diät notwendig ist. Der Leidensdruck ist weg und eigentlich fühlen Sie sich fit und munter. Mit dem Provokationstest lernt Ihr Gehirn, dass eben doch nicht alles so toll ist und Sie eine Diät einhalten müssen.

Der Wiederaufbau einer gesunden Ernährung

Nachdem Sie nun genau wissen, dass Sie auf Histamin reagieren und die schwer zu stellende Diagnose auf Sie zutrifft, können Sie Ihre gesunde Ernährung zusammenstellen. Auf manche Lebensmittel werden Sie in Zukunft verzichten müssen. Andere können Sie nur in einer bestimmten Dosis zu sich nehmen. Denn Lebensmittel, die eigentlich unverträglich sind, können Sie eventuell in kleinen Mengen vertragen. Damit Sie sich nicht zu sehr einschränken müssen, sollten Sie in nächster Zeit alles testen, was Ihnen lieb ist und worauf Sie nicht verzichten möchten. Um festzustellen, ob Sie die Lebensmittel vertragen, sollten Sie zum Zeitpunkt der Aufnahme beschwerdefrei sein und keine Antihistaminika eingenommen haben. Nach der Einnahme der Lebensmittel sollten Sie für etwa zwei Tage nur Dinge essen, die Sie wirklich vertragen. Einige Symptome zeigen sich nämlich erst verzögert. Testen Sie jedes Lebensmittel ruhig mehrere Male. Verschiedene Faktoren können beeinflussend wirken.

Die Histamindiät muss so lange eingehalten werden, wie eine Histaminintoleranz besteht.


Kommentar verfassen
Erhalten Sie 10% Rabatt auf Ihren ersten Kauf
Abonnieren Sie den Newsletter und schicken Sie das Formular ab
459 abonnieren
Coupon: