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Was man vor einer Histaminintoleranz-Diät wissen muss?

Wenn Sie die Diagnose „Histaminintoleranz“ erhalten, werden Sie sicher erst einmal schockiert sein. Schließlich bedeutet das, auf vieles zu verzichten. Viele Betroffene starten mit einer Verdrängungsphase, wenn sie mit dem Krankheitsbild konfrontiert werden. Warten Sie nicht einfach ab, denn nichts ändert sich, wenn Sie nichts ändern. Verlassen Sie die Verdrängungsphase möglichst schnell, desto eher geht es Ihnen besser.

Mancher Lernprozess ist mühselig

Es ist nur normal, dass Sie am Anfang der Ernährungsumstellung große Probleme haben werden. Sie müssen sich mit dem was Sie essen und trinken beschäftigen. Aber auch mit der Qualität der Lebensmittel sollten Sie sich vertraut machen. Denn auch diese hat einen Einfluss auf den Histamingehalt. Sie werden mit der Zeit schnell entdecken, was Sie essen und trinken können und dabei vielleicht auch so manche neue Leckerei entdecken. Die Belohnung ist Ihr Wohlbefinden. Gerade zu Beginn kann ein Erfahrungsaustausch Ihnen helfen, anders zu kochen.

Die Toleranzschwelle ist individuell

Was Sie noch vertragen, kann bei Ihrer Leidensgefährtin schon Symptome auslösen. Deshalb gibt es auch keine prinzipielle, allgemeingültige Histamindiät. Die Ausprägung ist sehr unterschiedlich. Sie sollten in der ersten Zeit testen, was für Sie bekömmlich ist und auf welche Lebensmittel Sie reagieren. Es ist auch gut möglich, dass Lebensmittel mit einem relativ hohen Histamingehalt Ihnen keine Probleme bereiten. Ihre Toleranzschwelle kann sich aber auch verändern und hängt von der Tagesform und einigen anderen Faktoren ab. Günstig ist es, in der ersten Zeit der Ernährungsumstellung Buch zu führen.

Diese Faktoren beeinflussen die Verträglichkeit:

  • Stress
  • körperliche Anstrengung
  • Nikotinkonsum, auch Passivrauchen
  • aktuelle Mineralstoff- und Vitaminversorgung
  • Infektionen
  • Allergien
  • Schlafdauer, Schlafrhythmus
  • Wetterwechsel
  • Belastung der Nahrungsmittel durch Schadstoffe
  • Amalgamfüllungen
  • was dazu, davor oder danach gegessen wird.

Außerdem schwankt auch der Histamingehalt der Lebensmittel enorm. Es ist gut möglich, dass bei den gleichen Lebensmitteln an einem Tag die Symptome auftreten und am anderen ausbleiben.

Nicht immer ist die Unverträglichkeit gleich zu erkennen

Es ist bei einigen Histaminliberatoren sehr schwer zu erkennen, ob man sie verträgt. Oft können Sie auch nur eine schleichende Verschlechterung bemerken. Manchmal sind es die kleinen Symptome, die darauf aufmerksam machen, wie zum Beispiel eine Muskelverspannung, eine plötzliche Traurigkeit oder auch vermehrt auftretende Entzündungen. Je genauer Sie in der ersten Zeit alles notieren, desto leichter werden Sie herausfinden, wie Ihr Körper auf verschiedene Lebensmittel reagiert. Seien Sie sich auch bewusst, dass Lebensmittel, die kein Histamin enthalten, durch andere biogene Amine, die eine Histaminabbau verhindern oder andere Histaminquellen verstärken, der Auslöser sein können.

Mit Geduld und Probieren werden Sie schon bald entdecken, wie Sie auch mit einer Histaminintoleranz wunderbar schlemmen können.


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