wordpress_post_view

Histamin - wenn der Genuss von Wein in Schmerzen endet

Heutzutage leiden immer mehr Menschen unter Unverträglichkeiten und Nahrungsmittelallergien, in vielen Fällen liegt eine Histaminunverträglichkeit. Histamin kommt beispielsweise im Wein vor und löst bei empfindlichen Menschen gesundheitliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Herzrasen und Atemnot aus. Der Stoff gehört in die Gruppe der „Biogene Amine“, die unter dem mikrobiellen Abbau von Aminosäuren entstehen. Hohe Werte von Histamin befinden sich in manchen Fällen auch in fermentierten Nahrungsmittel wie zum Beispiel Wurst, Sauerkraut oder Käse vor.

Im menschlichen Organismus hat Histamin viele Funktionen, unter anderem ist es an Abwehrreaktionen beteiligt. Sobald eine Zelle geschädigt wird, schüttet der Körper Histamin aus, wodurch die Blutgefäße durchlässiger werden, sodass mehr weiße Blutkörperchen in das geschädigte Gewebe gelangen, um Infektionen zu vermeiden.

Neben diesen positiven Effekten werden aber leider auch unerwünschte Symptome ausgelöst, die mit den Giften von Hornissen, Bienen und Wespen zu vergleichen sind. In hohen Dosen kann

Histamin sogar zu einem Schockzustand führen. In wissenschaftlichen Tests wurde festgestellt, dass die Verträglichkeitsgrenze bei 10 mg liegt, wobei manche Menschen schon bei viel niedrigeren Werten Probleme bekommen. Die Unverträglichkeiten treten meistens ca. 45 Minuten nach dem Genuss der Histamin enthaltenden Lebensmittel auf. Für Histamine im Wein gibt es derzeit keinen Grenzwert, in Forschungsprojekten wird an der Vermeidung von biogenen Aminen im Wein gearbeitet.


Kommentar verfassen
Erhalten Sie 10% Rabatt auf Ihren ersten Kauf
Abonnieren Sie den Newsletter und schicken Sie das Formular ab
459 abonnieren
Coupon: