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Wann ist ein Wein halbtrocken?

Auf dem Flaschenetikett können verschiedene Angaben stehen wie zum Beispiel 'halbtrocken'. Hierbei handelt es sich um eine Geschmacksangabe, die auch als Süßegrad bezeichnet wird. Gesetzlich gibt es keine Regelung, dass diese Angabe auf dem Etikett gemacht werden muss. Die meisten trockenen Weine und auch Weine, die halbtrocken sind, werden auf dem Etikett mit der Geschmacksangabe versehen. Ferner gibt es Geschmacksangaben wie lieblich und süß. Diese sind jedoch auf den meisten Flaschenetiketten nicht zu lesen, da diese Geschmacksangaben sich negativ auf die Vermarktung auswirken könnten. Bei Schaumweinen ist die Geschmacksangabe auf dem Flaschenetikett gesetzlich vorgeschrieben.

Der Zuckeranteil im Wein bestimmt die Geschmacksangabe

Ob ein Wein lieblich, halbtrocken oder trocken ist, ist abhängig vom Zuckeranteil im Wein. In Wein befindet sich jedoch kein zusätzlich hinzugefügter Zucker. Die Süße erhält der Wein durch die für den Wein verwendeten Trauben. Im Wein sind nur natürliche Inhaltsstoffe enthalten.

Während die Trauben heranwachsen, entsteht in ihnen auf natürliche Weise Fruchtzucker, Traubenzucker und Säuren. Als Faustregel gilt, je reifer die Trauben sind, desto weniger Säure enthalten sie. Mit zunehmendem Reifegrad steigt der Zuckergehalt in den Trauben.

Wie entsteht ein halbtrockener Wein?

Um aus den Trauben Wein produzieren zu können, lässt man sie vergären. Dabei wird der Fruchtzucker der Reben mit Hilfe von Hefebakterien in Alkohol umgewandelt. Trockener Wein braucht viel Zeit bei der Herstellung, da er einen langen Gärprozess durchlaufen muss. Wenn der Wein lieblich werden soll, muss der Gärprozess vorzeitig gestoppt werden. Das gleiche gilt für halbtrockene Weine, wobei diese einen längeren Gärprozess durchlaufen als liebliche Weine.

Wie viel Restzucker enthält ein halbtrockener Wein?

Wenn ein Wein halbtrocken ist, besitzt er einen Restzuckergehalt, der zwischen 9 und 18 Gramm pro Liter liegt. Der Säuregehalt bei halbtrockenen Weinen liegt höchsten bei 10 Gramm pro Liter unter dem Restzuckergehalt.

Wie viel Restzucker halbtrockene Weine enthalten dürfen, wurden im Jahr 2002 in einer Verordnung der EU gesetzlich geregelt. Diese Verordnung gilt für ganz Europa.

Welcher Wein ist besser?

Ob Sie trockenen, halbtrockenen oder lieblichen Wein bevorzugen, ist in erster Linie eine Frage des persönlichen Geschmacks. Zu manchen Gerichten passen jedoch andere Weine besser als andere. Halbtrockene Weine werden zum Beispiel nicht zu einem Dessert serviert. Hier bevorzugt man üblicherweise liebliche Weine oder Dessertweine, die den Geschmack des Desserts unterstreichen.

Zu welchen Gerichten passt halbtrockener Wein?

Halbtrockene Weine werden gerne als Aperitif genossen, da sie den Appetit anregen. Sie passen sehr gut zu deftigen Gerichten. Halbtrockener Weißwein passt gut zu Fischgerichten, Schweinefleisch und Spargel. Halbtrockene Rotweine munden hervorragend zu einer Käseplatte, zu Rindfleisch, deftigem Schweinebraten, zu Lamm und Wildgerichten.

Welche Weine sind bei Histavino erhältlich

Im Onlineshop von Histavino auf histavino.com erhalten Sie viele verschiedene halbtrockene Rotweine und halbtrockene Weißweine, sowie viele andere wohlschmeckende Weine. Alle Weine sind histamingeprüft und sind somit bekömmlicher als herkömmliche Weine. Neben deutschen Weinen sind im Weinshop von Histavino auch Weine aus Österreich erhältlich. Für jeden lässt sich der passende Wein finden. Wenn Sie sich bei der großen Auswahl nicht entscheiden können, empfehlen wir Ihnen unsere Probierpakete. Darüber hinaus finden Sie im Weinshop auch hochwertige Essige, Schaumweine und Sekte, die histamingeprüft sind.


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