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Weinrallye#86: Rotwein aus Österreich - so lässt er sich im Sommer genießen

Weinrallye#86Der klassische Anlass, um ein Glas Rotwein zu genießen, ist sicherlich ein würziges Essen und die nette Gesellschaft von Freunden. Rotwein wird aufgrund seiner kräftigen Aromen immer noch mit einer wärmenden Seele verglichen, dabei kann er auch im Sommer ein Genuss sein. Sicherlich kommt es darauf an, welcher Wein im Glas ist. Einen schweren Roten sollte man wirklich nicht bei 30° Sonnenschein auf der Gartenterrasse genießen. Aber ein leichter und beschwingter Rotwein ist dann der perfekte Genuss und Partner zu sommerlichen Menüs. Zu dieser Jahreszeit wird gerne unkompliziert gegessen und getrunken. Fingerfood ist sehr beliebt, und wenn dazu noch ein paar Inspirationen notwendig sind, bitte sehr, hier entlang!

Ein junger Rotwein - fruchtig und ausgewogen

Ein junger Rotwein, der nur einen geringen Alkoholgehalt aufweist und fruchtig mit ausgewogener Säure schmeckt, könnte ein guter Partner für das sommerliche Menü im Garten sein. So wie die Menschen in dieser Jahreszeit sind - fröhlich und unkompliziert - sollte auch der Wein sein. Wenn er dann außerdem noch Histaminarm, Fructosearm oder sogar vegan hergestellt wurde, finden auch Menschen, die darauf empfindlich reagieren, ihren Liebling.

Ein Beispiel ist der Winzerhof Allacher aus Gols im Burgenland. Er hat eine klassische Rotwein-Linie, die fruchtig und elegant ausgebaut ist. Er lässt sich sehr gut trinken und ist im Gegensatz zu den Rotweinen aus der Linie Selektion, im Edelstahltank ausgebaut. Die Linie Selektion und der Cuvée Heideboden sind im Barrique- bzw. im großen Holzfass gelagert und bieten die entsprechenden Aromen.

Wein des Monats Allacher

Warum histaminfreie Weine so lecker sind

Menschen, die unter einer Histaminintoleranz leiden, möchten meistens auf den Genuss von Wein und bestimmten Speisen verzichten. Das Gleiche gilt auch für diejenigen, die Fructose nicht vertragen oder vielleicht Wert auf einen veganen Wein legen und nicht wissen, dass einige Winzer in Österreich sich sogar auf die Herstellung solcher Weine spezialisiert haben. Sie wenden einfach einen anderen Herstellungsprozess an, bei dem nicht wie üblich das Histamin vorkommt. Histamin ist besonders im roten Wein vorhanden, weil im Weißwein ebenso wie im Sekt kein biologischer Säureabbau stattfindet. Deshalb ist in diesem Wein nur ein geringer Histamingehalt vorhanden. Grundsätzlich gilt auch für Rotwein: Je jünger der Wein, desto geringer ist sein Histamingehalt.

Biowein ist schon durch den Anbau unbehandelter Trauben histaminarm. Trotzdem haben sich die Winzer, die Bio-Wein anbieten, diesen noch zusätzlich mit besonderen Starterkulturen versehen, durch die der Gärungsverlauf anders verläuft. Dadurch kann der Histamingehalt im Wein stark abgesenkt oder sogar gegen Null erreicht werden. Durch zusätzliches Erhitzen der Maische und des Weines kann erreicht werden, dass der Wein als histaminfrei bezeichnet werden kann und der sommerliche Genuss eines guten Rotweins ohne Probleme erfolgen kann.


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